KleinKunstSommer 2021

12. Juli 2021

Das war der KleinKunstSommer 2021.

Vom 27. August bis zum 23. September 2021 fand unser KleinKunstSommer auf dem Hammerwurfplatz im Sportpark statt. Die Resonanz war einfach überwältigend. Wir sagen danke für so viel Unterstützung und Zuspruch – es war toll! Das war unser Programm:


 

Freitag, 27. August 17:00 bis 19:00 Uhr: ‚Think Global – Act Local‘
Sonderkonzert „Open World 2021“ mit prominenten Neu-Isenburger Musikern

Fünf Virtuosen aus völlig unterschiedlichen Musikrichtungen, treffen aufeinander. Die Klänge Irlands sind vertreten durch die lebende Legende Paddy Schmidt (Frontmann von ‚Paddy goes to Holyhead‘) und dem unverwechselbaren Fingerstyle-Spezialisten Patrick Steinbach. Jazz, Pop und Soul fließen aus den Fingern von Torsten de Winkel, Altmeister mit Welterfolg, und dem jungen Wilden Julian Keßler. Als verbindendes Element steht allen vieren der Percussionist Günter Bozem mit feinen und markanten Rhythmen zur Seite.


 

Donnerstag, 2. September 18:00 bis 20:00 Uhr: ‚Oper Open Air‘

Diesen Auftritt widmen wir mit Respekt dem Andenken zweier Isenburger Opernsängern: Anny Schlemm und Franz Völker. Wir laden Sie ein zu einem Event „Berühmte Arien“ mit vier jungen Sängern der Oper Frankfurt. Lassen Sie sich verzaubern von so bekannten Klängen wie „Im Feuerstrom der Reben“ aus „Die Fledermaus“, „Abends wenn ich schlafen geh“ aus „Hänsel und Gretel“ oder einem Liebesduett aus „Der Liebestrank“.  Dazu kommen natürlich noch weitere wunderbare Arien und Duette.


 

Freitag, 3. September 18:00 bis 20:00 Uhr:  Michael Quast – ‚Stoltze für Alle!‘

Mit Michael Quast erwartet Sie ein Meister der Hessischen Mundart Er liest und spielt Gedichte und Geschichten des Frankfurter Lokalpoeten und Satirikers Friedrich Stoltze – ein Dichter zwischen Rebellion und Biedermeier. Diesmal ‚die Weltuntergangsfassung‘.


 

Donnerstag, 9. September von 18:00 bis 20:00 Uhr: ‚Improtheater‘

Wir spielen Theater für und mit Publikum! Wer kennt nicht die berühmten ‚Krimidinner‘, Geschichten mit dem Täter im Publikum. Zu uns kommen, aus der Landeshauptstadt Wiesbaden, die Meister dieser Klasse: ‚Für Garderobe keine Haftung‘ und spielen ihr Sommertheater in Neu-Isenburg. Sie spielen alles – außer gewöhnlich.


 

Samstag, 11. September 19:00 bis 21:00 Uhr: ‚Charl‘ – die Zwanziger 

Tauchen Sie ein in das rauschende Zeitalter der 20er und 30er Jahre des vorigen Jahrhunderts mit ihren musikalischen Gassenhauern.

„Es geht die Lou lila, von Kopf bis Schuh lila, auch das Dessous lila, das muss man seh’n…“ oder „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Liebe eingestellt“. Erinnern Sie sich noch an die Andrew-Sisters? „Bei mir biste scheen“!

Die Liedtexte der Hits aus den 20er Jahren sind meist romantisch, witzig, frivol und voller Anspielungen: „Heinrich, wo greifst Du denn hin“ oder „Kinder, heut Abend da such‘ ich mir was raus“. Es war ein Tanz auf dem Vulkan mit ungezügelter Lust am Vergnügen und an Kreativität. Inhaltlich sind die Lieder voller Lebensfreude und mit teils jüdischem Background. Ironisch schwungvoll und witzig interpretiert von: Isabella Hajee- Gesang und, Saxophon,Thomas Böhm- Gesang, Gitarre, Bass, Andreas Kühr – Schlagzeug, Evelyn Helbig- Piano, Stimme


 

Sonntag, 12. September: Rap Against Hate
11:00 bis 17:00 Uhr Workshop, 17:00 bis 19:00 Uhr Battle

Dies ist ein Kooperationsprojekt zwischen dem FFK, dem Integrationsbüro der Stadt Neu-Isenburg und dem Projekt 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V. im Rahmen der Woche für Toleranz und Mitmenschlichkeit.

In einem Workshop unter dem Motto Rap Against Hate, der auf Arabisch, Englisch und Deutsch stattfindet, geben die Workshop-Leiter den Teilnehmenden eine Gelegenheit, ihrer angestauten Wut im Bauch Ausdruck zu verleihen. Anschließend wird frei auf der Bühne „gebattelt“. Battle-Rap folgt festen Regeln. Mit Hilfe von zwei erfahrenen Rappern aus Frankfurt und dem berühmten Ben Salomo, in Deutschland aufgewachsener israelischer Rapper, findet Workshop- Angebot auf der Bühne für insgesamt 12 Personen statt. Anmeldungen für Workshop-Teilnehmer bitte per Mail an Anna-Katherina Honecker: anna-katharina.honecker@stadt-neu-isenburg.de


 

Sonntag, 12. September 14:00 bis 16:00 Uhr: ‚Tanzatelier Capriol‘ (auf dem Hartrasenplatz!)

Die Schülerinnen und Schüler der Neu-Isenburger Ballettschule präsentieren ihre Kunst, die sie über ein Jahr lang mit sehr viel Mühe online geprobt haben, unterstützt vom Miruly Kindertheater. Wie kleine Feen, anmutig schwebend oder cool und lässig wie Hip-Hop Gangs zeigen Sie ihr Können. Die Mädchen und Jungen zwischen 3 und 18 Jahren zeigen ein Repertoire aus den Ballettstücken, die in der Hugenottenhalle in den letzten 15 Jahren aufgeführt wurden, von der „Kleinen Hexe Lisbeth“ 2006 bis hin zum letzten Stück „Bettknopf und Besenstiel“ 2019 und natürlich die Highlights und die Entwicklung der Tänzerinnen und Tänzer aus Ballett, Contemporary, Hiphop oder Breakdance. Achtung, diese Veranstaltung findet im Rahmen des Familientages auf der großen Bühne auf dem Hartrasenplatz statt!


 

Dienstag, 14.September 18:00 bis 20:00 Uhr: ‚Klezmers Techter‘

Dies ist eine Hommage an die Neu-Isenburgerin Bertha Pappenheim. Sie schrieb Geschichte, indem sie jüdischen Mädchen in der Vorkriegszeit ein Zuhause bot. Die Band Klezmers Techter interpretiert traditionelles jüdisches Liedgut neu, komponiert, mit  eigenen Lieder und durchmischt mit zeitgenössischer Folklore und Jazzelementen. Faszinierend und facettenreich spannen sie einen Bogen von unbändiger Lebensfreude bis hin zu wehmütiger Sehnsucht.
Die vier Musikerinnen Gabriela Kaufmann – Klarinette Almut Schwab -Akkordeon, Flöten und Hackbrett,Nina Hacker – Kontrabass  und Laura Heinz – Vocals traten mehrfach in Israel auf, mit überwältigendem Erfolg. 


 

Mittwoch, 15. September 18:00 bis 20:00 Uhr: ‚Marion & Sobo Band‘ 

Mit der Marion & Sobo Band erinnern wir an die französischen Wurzeln der Hugenottenstadt. Sie bieten Frankreich mit Musette, Gitarren und Akkordeon und einer verführerischen Sängerin. „Absolut unwiderstehlich“: schreibt das Folker Magazine über die Musik der Marion & Sobo Band. Das französisch-deutsch-polnische Quintett präsentiert seinen eigenen modernen Stil aus vokalem Gypsy Jazz, globaler Musik und Chanson. Das Herz der Band sind die franko-amerikanische Sängerin Marion Lenfant-Preus und der polnische Gitarrist Alexander Sobocinski, genannt Sobo.


 

Mittwoch , 22. September 17:00 bis 19:00 Uhr: ‚Young Bands‘

Mit LEEM, Silver Wave und anderen holen wir junge Talente aus Neu-Isenburg auf die Bühne.

Das Engagement der Coaches ist wirklich lobenswert, wie sie alles technisch Mögliche umgesetzt haben, um mit den jungen Künstlerinnen und Künstlern trotz Pandemie Online zu üben, zu spielen und sie als Bands beieinander zu halten. Jeder bei sich zu Hause und doch zusammen. Es ist ihnen in bemerkenswerter eise gelungen

LEEM und die JuCa-Projektband aus der Goetheschule

Die Band um die charismatische Sängerin Mara ist in dieser Besetzung seit drei Jahren unterwegs. Es herrscht eine unbändige Freude, endlich wieder öffentlich spielen zu können. Mit ‚I feel good‘ und den Cover Songs von Classic Funk & Soul bis zu Modern Blues und Top40 reißen sie ihr Publikum jedes Mal zu Begeisterungsstürmen hin. 

Silver Wave

Silver Wave ist eine dreiköpfige Jugendcafé-Band, die trotz des schwierigen, alles auf Eis legenden letzten Jahres die Liebe und Motivation zum Musizieren beibehalten hat. Multi-instrumental und mehrstimmig werden eingängige bekannte Rock und Pop(punk) Songs dargeboten, ohne auch die ruhige Seite zu vernachlässigen.


 

Donnerstag, 23. September von 18:00 bis 20:00 Uhr
Henni Nachtsheim und das Ensemble der Deutschen Oper Berlin – ‚
De Peter kimmt‘

Der Badesalzkünstler Henni Nachtsheim erzählt in seiner unnachahmlichen Art über eine Begegnung in einem Waschsalon. Begleitet wird die Geschichte mit der Musik des Jazz-Ensembles der Deutschen Oper: Christian Meyers (Trompete), Martin Johnson (Piano), Uli Rösler (Posaune), Axel Kühnn (Bass) und Lucas Johnson (Drums) mit eigens für diesen Auftritt arrangierten Stücken.

Was macht ein Künstler, der dringend seine Bühnen-Garderobe waschen muss, wenn genau an diesem Tag seine Waschmaschine ihren Geist aufgibt? Er geht in den Waschsalon. Er trifft dort auf eine ältere Dame mit der er schnell ins Gespräch kommt. Und mit der er, obwohl sie ihn beim Wechseln seines 10 Euro-Scheins ohne mit der Wimper zu zucken über den Tisch zieht, bald schon über dies und jenes redet, und die ihn mal in witzige, mal in nachdenkliche Dialoge verwickelt. Und mit der er sich, obwohl er das eigentlich gar nicht will, Stück für Stück anfreundet.

Eine gelungene Begegnung von  Humor mit  teils funkiger, teils einfühlsamer Jazzmusik.


 

 

Die Veranstaltung wurde gefördert über das Programm ‚Ins Freie!‘ des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst. Dafür sagen wir danke!